Major Hurli sagt . .

Hier findet ihr persönliche Themen, die für euch sicher auch interessant sind.

z.B:

Flasche Waffe

Falsche Schuhe, modifizierte Waffen, falsche Munition. Da Passen wir schon auf. Aber stell dir vor, du bist auf einem großen Match und schießt eine Stage nach der anderen. Auf der Letzten fragt dich der RO was du für eine Klasse schießt.
Du sagst: Classic Cowboy !
Der RO: Und wo ist die Hahnflinte ?

Tja, da sind mindestens zwei Sachen ganz falsch gelaufen.

1. Der RO.

Vor der ersten Stage sollten nicht nur die Kleidung ( siehe: Die Outfitpolizei), Waffen auf Modifikation oder die Munition kontrolliert werden sondern auch ob die Waffen der Klasse, die der Schütze schießen will, entspricht. Schon da müsste der Schütze darauf hingewiesen werden, dass er entweder die Klasse wechselt oder sich mit der entsprechenden Waffe ausrüstet.

2. Der Schütze.
So etwas darf nicht passieren. Entweder hat der Schütze keine Ahnung mit welchen Waffen die Klasse geschossen wird (schon das müsste zu denken geben) oder er missachtet die Sportordnung um sich einen Vorteil zu verschaffen.

Die Sportordnung sagt:
W 6.10.4 Stage-Disqualifikation (SDQ)

Eine Stage-Disqualifikation wird verhängt für:
Die Benutzung regelwidriger Ausrüstung, regelwidrig modifizierter Waffen oder Munition, welche den Mindestimpuls nicht erreicht.

So ist das mit den Regeln. Und dann werden (zu)oft noch beide Augen zugedrückt.
Ich meine, dass darf nicht sein. Wozu gibt es Regeln.

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Outfit

Die Outfitpolizei

Es gibt Westernschützen, die betreiben den Sport nur um sich wie ein Cowboy anzuziehen. Da gibt es Detailtreue bis zu abwinken. Andere wieder möchten sich auch im Wettkampf messen. Für diese Spezies gibt es Disziplinen, die wie für sie gemacht sind. z.B. Classic Cowboy.
Eigenartiger Weise gibt es aber immer wieder Schützen, die an dieser wunderbare Kategorie teilnehmen und sich nicht an die "Anzugsordnung" halten.

Was sagt die Sportordnung :

Disziplinen 1880 und 1870: Besondere Anforderungen an das Outfit (W 2.5.4)

Buscadero- oder tiefhängende Holster sind nicht erlaubt (d. h. ein Teil des Revolvergriffes muss über dem Gürtel sein an dem das Holster befestigt ist).
Outfit: Es müssen mindestens fünf der unten genannten Kleidungs- oder Ausrüstungsgegenstände während des gesamten Matches und den Siegerehrungen getragen werden.

Chaps, Sporen, Cuffs, Schlips, Halstuch (welches locker um den Hals getragen wird oder mit Scarf-Slide), Weste, Hosenträger sichtbar über dem Hemd getragen, Taschenuhr mit durchgehender Kette, Jackett, Ärmelbänder, Messer, Bota, Gamaschen, Leggins. Moderne Strohhüte sind nicht zulässig. Uniformen und Uniformteile von Armeen anderer Nationen aus dieser Zeitepoche, insbesondere Schottenröcke usw. sind beim Westernschießen nicht zulässig !

Damen können zusätzlich aus folgenden Utensilien wählen: zeitgemäße Uhr, geteilter Reitrock, Tournüre, Korsett, Hut im Viktorianischem Stil (Strohhüte sind erlaubt), zeitgemäßer Schmuck, zeitgemäßer Haarschmuck (z.B. Federn), Haarnetz, Pompadour (zeitgemäße Damenhandtasche), zeitgemäße Schnürschuhe, Mieder, Bloomer-Kostüm, Netzstrümpfe, Federboa, Cape.

Stiefel bzw. Schuhe im Stil der Zeit werden vorausgesetzt und müssen einem traditionellen Design entsprechen. Mokassins sind nicht gestattet.

Über die gesamte Zeit des Matches müssen Hüte getragen werden.



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Die Spotter

Immer wieder die gleichen Probleme und dabei so wichtig.
So mancher Schütze verfällt in Verzweiflung wenn die Spotter ihm um seinen Lohn der Mühe, Zeit und Geld bringen. Und da ja bei Geld die Freundschaft aufhört solltet ihr unbedingt, die in der Sportordnung beschriebenen Tipps zum Spotten gelesen haben.

Aufgaben des Spotters

Spotter dürfen niemals für Familienmitglieder spotten, sie sind verantwortlich für das Zählen der Schüsse und Misses, sie prüfen das Beschießen der Ziele in der richtigen Reihenfolge.
Spotter unterstützen den Timer RO - Bei der Beobachtung von
Sicherheitsverstößen. Um Schützen von unsicheren Aktionen abzuhalten.
Der RO kann nicht alles sehen !
Spotter müssen Sich immer in einer Position befinden, in der sie alle Ziele einer Stage sehen können. (Wenigstens ein Spotter auf jeder Seite des Wettkämpfers.)
Spotter zählen verfehlte Ziele visuell und akustisch und entscheiden im Zweifel immer für den Schützen.
Der Spotter darf Sich NICHT auf den RO verlassen !

Spotter Phrasen

Wenn Du DENKST es ist ein TREFFER, ist es ein TREFFER!
Wenn Du DENKST es ist ein MISS, ist es ein TREFFER!
Wenn Du WEISST es ist ein TREFFER, ist es ein TREFFER!
Wenn Du WEISST (SEHEN und HÖREN) es ist ein MISS, ist es ein MISS!
Ist der Spotter nicht sicher gilt grundsätzlich: „Im Zweifel für den Schützen" und zeigt einen TREFFER an.
Einige Ziele klingen NICHT! Der Spotter sollte auf Randtreffer achten.
Staub an ungewöhnlichen Stellen kann auf einen Randtreffer hinweisen!
Es gibt immer 3 Spotter. Die Mehrheit, (zwei von drei) hebt den Gleichstand auf. Es ist die Aufgabe des RO dass wenigstens ZWEI der drei Spotter in Bezug auf Misse übereinstimmen.

Beispiel:
2 2 1 = 2 Miss
3 2 1 = 2 Miss